Antworten auf häufig gestellte Fragen + Hausregeln

1. Vertragsabschluss

Nach der unverbindlichen Anmeldung, welche für uns die Grundlage für den Vertragsentwurf darstellt, melden wir uns bei dir und übermitteln die den Benützungsvertrag (+Heimordnung, Heimstatut, SEPA-Lastschriftmandat), ebenso wie einige Infos, wie es letztlich zum Einzug kommt.

Wenn du das Angebot annehmen möchtest, so retourniere die unterschriebenen Papiere und überweise die Vorauszahlung iHv € 600,00. Die Heimleitung unterzeichnet den Vertrag ebenfalls, womit dein Recht auf den Heimplatz laut Vertrag wirksam wird.

2. Einzugsablauf

Da wir ein kleines Studentenheim sind, brauchen wir keine ständig besetzte Rezeption. Einige unserer studierenden Mitarbeiter leben selbst im Babenberghaus oder ganz in der Nähe. Sie kümmern sich um Anfragen und einfache anfallende Arbeiten, ebenso wie ein- oder ausziehende Heimbewohner, wobei sie ihre Zeit in Übereinstimmung mit ihrem Studium frei einteilen können. Das setzt eine Terminvereinbarung voraus, da von unseren Mitarbeitern keine Bereitschaft „Rund um die Uhr“ erwartet werden kann.

Ein einziehender Heimbewohner gibt einige Tage bis Wochen vorab den Einzugszeitpunkt näherungsweise bekannt (plus minus 2h), woraufhin die Heimleitung einen Verantwortlichen für den Einzug organisiert, welcher zur angegebenen Zeit bereit ist und sich in unmittelbarer Nähe des Heimes aufhält. Dem einziehenden Bewohner werden dann Name und Telefonnummer des Verantwortlichen mitgeteilt. Bei Ankunft genügt ein Anruf und dann beginnt der Einzug mit einer Tour durch das Haus, die Klärung der letzten Fragen und der Schlüsselübergabe. Du erhältst außerdem ein Anmeldeformular für den Wohnsitz in Österreich und eine Mängelliste.

Im Falle der Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln empfehlen wir den Service der Österreichischen Bundesbahnen: Routenplaner

Die Anmeldung beim Meldeamt der Stadt Graz ist einfach und Aufgabe des einziehenden Bewohners, wobei das von der Heimleitung unterschriebene Anmeldeformular dienlich ist. Nähere Informationen findest du auf der Website des Meldeamts.

Die Mängelliste muss innerhalb einiger weniger Tage nach Einzug ausgefüllt werden. Sie dient der Dokumentation des Zimmerzustandes beim Einzug. Erstens gibt uns das die Gelegenheit, evtl. beschädigte Einrichtungsgegenstände zu reparieren oder auszutauschen, sofern unseren Argusaugen ein Missstand entgangen ist. Zweitens wird so verhindert, dass ein Heimbewohner beim Auszug für einen Schaden verantwortlich gemacht wird, welcher bereits beim Einzug bestand, damit keine ungerechten Abzüge bei der Rückzahlung der Kaution erfolgen können. Die Mängelliste wird vom Bewohner gemeinsam mit einem unserer Mitarbeiter durchgegangen und unterschrieben, woraufhin jeder eine Kopie erhält.

3. Reinigung

Die Reinigungsfachkraft säubert den gesamten Gemeinschaftsbereich. Für das Putzen der eigenen Zimmer steht ein Putzraum mit entsprechender Einrichtung zur freien Verwendung zur Verfügung, sodass jeder sein Zimmer nach eigenem Ermessen sauber halten kann. Wenn du dir Putzsachen ausgeborgt hast und damit fertig bist, gib sie bitte möglichst bald wieder in den Putzraum, damit sie auch den anderen Heimbewohnern zur Verfügung stehen.

4. Küche

Die Küche wird zwar mindestens ein mal wöchentlich gereinigt, doch auch dazwischen soll es darin möglichst ordentlich bleiben, damit jeder Heimbewohner eine saubere und ordentliche Küche in Anspruch nehmen kann. Daher wurden die Küchenregeln entworfen, um ein gewisses Maß an persönlicher Verantwortung und Eigeninteresse an der Einhaltung auf die Küchenbenutzer zu übertragen.

Das Babenberghaus stellt kein Kochgeschirr zur Verfügung. Dafür hat jedes Zimmer einen separaten Stauraum in der Küche, welcher nur diesem Zimmer zur Verfügung steht. In diesem können persönliches Geschirr oder Zutaten aufbewahrt werden. Die Heimbewohner können ihr Geschirr natürlich gerne teilen, was jedoch das Einverständnis des Geschirreigentümers voraussetzt.

Wenn Geschirr außerhalb dieses persönlichen Stauraums aufbewahrt wird, so gilt dieses als Allgemeingut und steht für den freien Gebrauch zur Verfügung. Wenn Geschirr unangemessen zurückgelassen wird (dreckig oder beim Kochen blockierend), so steht es jedem frei, dieses schnell und einfach in die „Black Box“ zu legen. Der Inhalt der Box wird 1x wöchentlich entsorgt.

Das gebrauchte Geschirr hat nach Verwendung so bald als möglich gespült und verstaut zu werden. Wird jemand dabei erwischt, wie er ohne zu fragen Geschirr aus dem persönlichen Stauraum anderer entwendet, stellt das eine Verletzung der Hausregeln und Diebstahl dar und derjenige hat das Wohnheim gegebenenfalls als Konsequenz zu verlassen.

Der Dunstabzug sollte nach dem Kochen ausgeschaltet werden, da der „Dauerlauf“ schlecht für die Lebensdauer des Gerätes ist.

Das Abflusssieb soll nach Befüllung immer in den Abfalleimer entleert werden, damit die Spüle frei von Speisen und Gerüchen bleibt.

In der Küche sind außerdem Behälter für die Mülltrennung: Plastik, Papier, Metall, Glas, Bio und Restmüll.

5. Duschräume

Die Duschräume gehören zum Gemeinschaftsbereich und werden somit von der Reinigungsfachkraft gereinigt. Sie sind im unbenutzten Zustand stets leer. Jeder Heimbewohner hat Handtücher und Hygieneartikel im eigenen Zimmer zu Verwahren, wofür auch zB Handtuchhalter neben dem Waschbecken in den Zimmern zur Verfügung stehen. Auf die Art ist die Dusche beim Betreten leer und jeden Benutzer erwartet ein erfrischendes Duscherlebnis. Die Duschräume sind natürlich „Einzelduschen“, man ist bei Verwendung also immer ungestört.

6. Toiletten

Die Toiletten gehören zum Gemeinschaftsbereich und werden somit von der Reinigungsfachkraft gereinigt. Die Toiletten sollen so verlassen werden, wie sie vorgefunden werden. Wenn man Gäste im Wohnheim empfängt, so sind diese bitte ebenso daran zu erinnern.

7. Mailbox

The mailbox is emptied by one of our staff members, who will deliver the mail directly to your room, once a week. If you expect urgent mail, you can check on the mailbox yourself more frequently. How to open the mailbox will be shown to you when you move in.

8. Wäsche

Pro Stockwerk steht eine Waschmaschine und ein Trockner zur Verfügung. Die Benützung der Waschmaschine erfordert € 0,50 Münzen, mindestens 2 Stück für ein Programm mit 140 Minuten Länge und weitere Münzen für je weitere 70 Minuten. Läuft die Zeit ab, so ist der Strom weg und die Wäsche kann nicht mehr entnommen werden, weshalb darauf zu achten ist, dass die eingeworfenen Münzen für das ausgewählte Programm ausreichen. Da das Wasser in Graz relativ „hart“ ist, stellt das Wohnheim Wasserenthärter – Tabs zur Verfügung, welche bitte mit jedem Waschgang zu verwenden sind, was nicht nur die Lebensdauer der Maschine verlängert, sondern auch dabei hilft, Waschmittel zu sparen.

Die Verwendung des elektrischen Trockners ist gratis. Vor der Verwendung ist das Flusensieb zu reinigen, was nur 15 Sekunden dauert und die Trockenzeit verringert. Gerne zeigen wir auf Anfrage, wie das Flusensieb zu reinigen ist. Die Trocknung der Wäsche im Zimmer durch Aufhängen mit einem herkömmlichen Wäscheständer ist zwar erlaubt, aber wir machen darauf aufmerksam, dass dadurch die Luftfeuchtigkeit im Zimmer erhöht wird, was das noch häufigere Lüften des Zimmers notwendig macht. Stark erhöhte Luftfeuchtigkeit erhöht die Gefahr von Schimmel.

9. Heizen und Frischluftzufuhr

Die Raumheizung ist im Mietpreis enthalten. Früher wurde die Raumheizung durch einige Bewohner einfach voll aufgedreht und das Fenster gekippt – den ganzen Winter. Das ist war nicht nur sehr teuer, sondern auch äußerst schlecht für die Umwelt.

Im Babenberghaus haben wir ein Heizsystem mit Heizkörperthermostat und Fensterkontakten installiert. Bei Öffnen eines Fensters wird die Heizung vorübergehend abgedreht, bis das Fenster wieder geschlossen wurde. Die Heizregelung erlaubt auch das Einstellen eines individuellen Zeitplans. Wir haben eine Standardeinstellung, passen den Zeitplan aber gerne den Vorlieben unserer Bewohner an. Zum Beispiel empfinden es viele als angenehm, wenn es in der Nacht im Schlafzimmer etwas kühler ist als untertags.

Bei längerer Abwesenheit aus dem Wohnheim, zum Beispiel zu Weihnachten oder in den Semesterferien, können wir auch gerne den „Urlaubsmodus“ einstellen, sodass während der Abwesenheit Energie gespart, das Zimmer aber ausreichend früh vor der Rückkehr wieder auf Temperatur gebracht werden kann.

Für hohen Komfort empfehlen wir „Stoßlüften“ durch vollständiges Öffnen eines Fensters für mindestens 5 Minuten, und zwar im Idealfall vor dem Schlafengehen, nach dem Aufstehen und etwa alle 3 bis 5 Stunden, welche im Zimmer verbracht werden. Die Bedeutung von richtigem Lüften steigt mit der Anzahl der Personen, welche sich im Zimmer aufhalten und wie bereits erwähnt beim Trocknen der Wäsche im eigenen Zimmer. Erhöhte Luftfeuchtigkeit ist nicht nur schlecht für die Gesundheit und das Wohlbefinden, sondern erhöht auch das Risiko von Schimmelbefall.

10. Internetverbindung

Das Babenberghaus ist mit einem Internetanschluss von 1 GB/s Bandbreite ausgestattet. Die Internetverbindung ist in der Miete enthalten, allerdings können wir bisher nur mit kabelgebundenem Zugang in jedem Zimmer dienen. Die Verbindung läuft via PPPoE – Account, wobei die Zugangsdaten kurz vor dem Einzug übermittelt werden.

Wenn ein Bewohner auch WLan – Zugang herstellen möchte, so gibt es im Moment zwei Optionen:

1. das Kaufen eines WLan – Routers und die Einstellung desselben durch Verwendung der übermittelten PPPoE – Daten und anschließender Aufbau des eigenen WLan – Netzwerks.
2. der Kauf eines gebrauchten WLan – Routers von der Heimbelegschaft, wobei das Setup ebenfalls von einem unserer Mitarbeiter übernommen wird. Die Kosten dafür betragen insgesamt € 30,00. Innerhalb eines Monats kann der Router für den vollen Preis zurückgegeben werden, falls der Käufer mit dem Ergebnis nicht zufrieden ist. Danach bieten wir einen Rückkauf für € 10,00 an.

(Wir dürfen an dieser Stelle erwähnen, dass wir bereits daran arbeiten, von vorne herein WLan für das gesamte Wohnheim zur Verfügung zu stellen. Je nachdem, wie schnell die Umsetzung voranschreitet, steht das WLan bald zur Verfügung)